Geschichte des EfO

Vor 30 Jahren wurde auf Initiative von Rudolf Wied­mer die Lok 2 "Elfe" der ehe­maligen Stein­bruch­bahn Oster­mundigen restau­riert und am heu­tigen Stand­ort Bern­strass­schul­haus auf­ge­stellt. Dies war der Grün­dungs­gedanke der Eisen­bahn­freunde Oster­mun­digen im März 1980 mit dem Ziel, die Lok und Wa­gen mit frei­willigen Hel­fern aufzufrischen. Nach ein­jähri­ger frei­williger Arbeit konnte die "Elfe" am heu­tigen Stand­ort am 8. Mai 1981 un­ter gros­ser An­teil­nahme der Be­völ­kerung ein­geweiht werden.

Nun begann die Suche nach einem geeig­neten Lo­kal in Os­ter­mun­digen um unser Hobby, die Modell­eisen­bahn zu pfle­gen. Gar nicht so ein­fach, hat­te doch der Ve­rein mit einer Aus­stel­lung Gast­recht im Bern­stras­se­schul­haus, dann im Den­nig­kofen­schul­haus jeweils nur für kurze Zeit. Ein Kel­ler­raum im Hotel Bären als Zwi­schen­­station, bis die Ge­mein­de nach der Ver­­selbst­­stän­di­gung im Jahre 1983 in der provi­­sori­­schen Gemein­de­ver­wal­tung uns freund­licher­wei­se ei­nen gros­sen Kel­­ler­­raum zur Ver­fü­gung stell­te. Hier wur­de mit den aktiven Mit­­glie­­dern erst die­ser Kel­ler­raum aus­ge­baut, Toilette und Stein­bruch­kaffee ein­ge­baut. An­schlies­send ging es an die Pla­nung der 8 x 8 Meter gros­sen An­lage in HO Wech­sel­strom und Gleich­strom, dazu ein Schmal­spur­teil HOm. Hö­hen und Tie­fen er­leb­ten wir in den ver­gan­genen Jah­ren. Mit­glieder brach­ten Bau­ideen ein, be­gan­nen damit, ver­wirk­licht wurden sie kaum. Nach­fol­ger fan­den ein Ka­bel­durch­ein­ander, versuch­ten die vor­hande­nen Ideen zu ver­wirk­lichen. So gin­gen die Jah­re dahin, ein rich­tiger zu­ver­läs­siger Fahr­be­trieb konn­te kaum rea­li­siert werden.

Vor vier Jah­ren aber kam frischer Wind in den Ve­rein. Zusam­men mit einem Mo­dell­baukol­legen aus Holz­min­den (DE) wur­de das vor­han­dene Mate­rial und Werk­zeug ge­prüft, Bau­ideen skiz­ziert, Pläne ge­schmie­det. Ja der in un­se­rem Ka­len­der vor­ge­se­he­ne Dienstag­abend als Bau­abend reich­te bei wei­tem nicht mehr, teils wurde die ganze Wo­che gea­rbei­tet. Das Re­sul­tat liess sich bald sehen, drei sepa­rate Stell­pulte ge­baut, Block­steue­rung neu ge­plant und ver­legt. Der Land­schafts­bau mit sei­nen vie­len De­tails in An­griff ge­nom­men. Ja wir kon­nten sogar den in Verges­sen­heit ge­ra­te­nen ers­ten Diens­tag im Mo­nat als Fahr­abend wie­der ins Pro­gramm neh­men.

So sind heu­te von den 40 Mit­glie­dern am Diens­tag ab 20.00 Uhr, je­weils 10 bis 12 anwe­send, die einen zum gemüt­lichen Fach­sim­peln im "Kafi Stein­bruch", die an­dern unter oder auf den An­la­gen mit Pinsel, Schot­ter und Relais.

Zum 30-Jahr-Jubiläum wurde ein Foto­band der ganzen Modell­an­lage erstellt.




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